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Catsitting-Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene – Teil 1

kitten-882058_1920Katzen sind ausgesprochen territoriale Tiere. Daher lassen sich die meisten Katzen während der Abwesenheit ihres Dosenöffners am liebsten in ihrem eigenen Zuhause versorgen. Dort haben sie mit ihren Pheromonen – körpereigenen Duftmolekülen, mit denen Katzen Botschaften untereinander austauschen – unzählige Duftmarkierungen gesetzt. Diese für den Menschen nicht wahrnehmbare Duftlandschaft gibt Katzen ein Gefühl von Sicherheit.

Fremde Umgebungen bedeuten für eine Katze hingegen großen Stress, ebenso wie starke Veränderungen ihrer Tagesroutine. Letztere lassen sich bei Abwesenheit ihrer Menschen nicht vermeiden, gerade deshalb sollte eine Katze in ihrer vertrauten Umgebung betreut werden.

Auch der Katze muss der Catsitter gefallen

Was naheliegend scheint, wird jedoch in der Praxis oft nicht bedacht. Viele Katzenhalter wählen ihren Katzenbetreuer aufgrund von nachbarschaftlicher Nähe, Erfahrung, Empfehlungen und/oder Sympathie aus. Sympathie aus Sicht des Katzenhalters, wohlgemerkt.

1907620_1629806377251622_3284808928112775752_nGenauso wichtig ist jedoch, dass der Aufpasser auch der Katze gefällt. Denn Katzen messen Sympathie mit anderen Maßstäben als ihre Menschen, und nichts ist schlimmer für eine Katze, als wenn während der Abwesenheit ihrer Menschen regelmäßig ein Katzensitter in ihr Revier eindringt, auf den sie mit Furcht oder Aggression reagiert.

Hinzu kommt, dass ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen der Katze im schlimmsten Fall bis zur Rückkehr des Katzenhalters unentdeckt bleiben, wenn sich die Katze während der Besuche des Catsitters stets verängstigt unter dem Bett verkriecht.

Um dies zu vermeiden, sollte der Katzenhalter einen neuen Katzenbetreuer möglichst frühzeitig zu einem Kennenlernen zu sich nach Hause einladen. Reagieren die Katzen auf den Catsitter mit ungewöhnlicher Angst oder Abneigung (d. h. anders, als die Katzen normalerweise auf ihnen unbekannte Besucher reagieren), bleibt so noch ausreichend Zeit, um auf einen anderen Betreuer auszuweichen, mit dem die Katzen besser zurechtkommen.

Seien Sie höflich und ignorieren Sie die Katze

Katzen empfinden es als aufdringlich bis aggressiv, von fremden Menschen angestarrt oder beobachtet zu werden. Daher gelingt das Kennenlernen von Katzen und Catsitter am besten, wenn er die Katzen zunächst scheinbar ignoriert und sich nur auf sein Gespräch mit dem Katzenhalter konzentriert. Macht der Katzenhalter den Katzensitter in ruhiger Atmosphäre mit seinen Aufgaben und den Örtlichkeiten vertraut, siegt bei den meisten Katzen früher oder später die Neugier und sie stellen sich dem Catsitter von selbst vor.

Die Einweisung des Catsitters

Was der Sitter während der Abwesenheit des Katzenhalters zu tun hat, ist grundsätzlich meist schnell geklärt. Oft liegt der Teufel jedoch im Detail, daher empfiehlt es sich, die Einweisung des Catsitters anhand einer möglichst ausführlichen Checkliste durchzuführen.

Erst kürzlich habe ich zum Beispiel von zwei Freigängern erfahren, die zwei Tage lang nichts fressen konnten, weil die Batterien ihres Futterautomaten erschöpft waren. Als der Katzensitter, der die Katzen vereinbarungsgemäß einmal pro Tag versorgte, am Abend des ersten Tages bemerkte, dass sich der Automat nicht geöffnet hatte, wechselte er die Batterien – nur um am Abend des zweiten Tages festzustellen, dass sich der Automat erneut nicht geöffnet hatte. Denn was der Katzenhalter bei der Einweisung des Catsitters vergessen hatte, war zu erwähnen, dass der Automat nach jedem Batteriewechsel neu programmiert werden muss.

Um Fälle wie diese zu vermeiden, finden Sie hier eine Vorlage für eine detaillierte Checkliste zur Einweisung Ihres Katzenbetreuers. Passen Sie die Liste einfach an Ihre Situation an, indem Sie nicht Zutreffendes löschen und Fehlendes ergänzen, und händigen Sie Ihrem Catsitter für das Einweisungsgespräch ebenfalls eine Kopie der Checkliste aus, damit er sich entsprechende Notizen machen kann: Checkliste

Über den Autor

Kirsten Fischer ist Inhaberin von kätts, einer Hamburger Manufaktur mit Onlineshop für artgerechtes Katzenspielzeug aus natürlichen, so weit wie möglich naturbelassenen Materialien. Mit ihrem Shop und einem angeschlossenen Katzeninfo-Blog möchte sie dazu beitragen, Langeweile und Übergewicht, zwei der größten Problemen heutiger Hauskatzen, entgegenzuwirken und ein stärkeres Bewusstsein für die artspezifischen Bedürfnisse von Katzen zu schaffen.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Unsere Freunde gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

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Kaum ist die Adventszeit angebrochen, werden auch schon die ersten Wunschzettel geschrieben. Und auch dieses Jahr wird auf vielen wieder ein Wunsch stehen: ein Haustier. Dass dieser Wunsch vor allem jetzt nicht erfüllt werden sollte, hat viele Gründe.

Haustiere sind keine Ware!

Ein Haustier, ob Hund, Katze, Kaninchen, Wellensittich, Maus oder Schildkröte, ist kein Geschenk wie eine Hose, die man nach den Festtagen einfach umtauschen kann. Auch wenn viele das immer noch anders sehen. Denn gerade nach Weihnachten sind Tierheime so voll wie sonst nie im Jahr. Haustiere sind Freunde, die nicht einfach abgegeben werden wollen, sobald sie keinen Spaß mehr machen. Denn auch sie haben Gefühle, die man respektieren muss.

Die Entscheidung für ein Tier muss wohl überlegt sein.

Die Entscheidung für ein neues Familienmitglied muss gut überlegt sein. Und das mit der gesamten Familie! Denn vorab muss geklärt werden, ob der Vier- oder Zweibeiner wirklich gepflegt und betreut werden kann. Da spielen Zeit und Geld die entscheidende Rolle! Nur wer sich vorher darüber Gedanken macht, zeigt das Verantwortungsbewusstsein, das notwendig ist. Mit der gesamten Familie muss besprochen werden:

  • wer sich im Alltag um das Tier kümmert, z.b. mit ihm Gassi geht, mit ihm spielt oder es auch erzieht,
  • wer den Stall, die Katzenbox oder den Käfig putzt,
  • wer mit ihm zum Tierarzt geht (z.B. um die notwendigen Impfungen zu bekommen),
  • ob jemand in der Familie eine Allergie hat,
  • ob der Mietvertrag die Haustierhaltung erlaubt,
  • ob genügend Geld für den neuen Mitbewohner vorhanden ist (z.b. für Haltung, Futter, Tierarztbesuche),
  • wer sich um das Tier kümmert, während man im Urlaub ist.

Diese Punkte sollten gründlich mit allen diskutiert werden. Bis die Entscheidung für ein Haustier fällt, können deshalb schon einmal mehrere Wochen oder Monate vergehen. Aber es lohnt sich, denn nur so kann wirklich gewährleistet werden, dass man bereit für ein neues Familienmitglied ist.

Weihnachtszeit ist Stress pur, vor allem für Tiere!

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Wenn nichts gegen ein Haustier spricht, sollte dennoch kein Tier zur Weihnachtszeit verschenkt werden. Denn Weihnachten ist Stress pur! Nicht nur für den Menschen, sondern vor allem auch für die Tiere. Zu viele Personen, Kerzen, Lärm, Schmuck und so viel Aufregung sind kein entspannter Einstieg in den neuen Lebensabschnitt für Hund und Katze. Vor allem die ersten Tage müssen ruhig sein, damit das Tier die Angst verliert und Vertrauen zu seiner neuen Familie fasst. Die Weihnachtszeit ist dafür gänzlich ungeeignet!

Alternative Tiergeschenke

Deshalb erfüllen Sie den Tierwunsch lieber auf andere Weise! Verschenken Sie Bücher zu Tieren, Stofftiere oder die Möglichkeit, sich zuerst einmal als Haustierbesitzer zu versuchen. DSC_0078Plattformen, wie petcloob.com, bieten dafür die optimale Möglichkeit. Denn dort können Tierliebhaber für kurze Zeit Haustiere betreuen, während deren Besitzer keine Zeit haben. Auf diese Art und Weise kann auch mit der gesamten Familie getestet werden, welches Haustier am besten zu einem passt und ob man überhaupt genug Zeit für die Pflege und Betreuung hat. Gleichzeitig wird klar, ob das Kind wirklich langfristig Interesse an einem Haustier hat. Denn leider passiert es noch viel zu oft, dass die Begeisterung schnell erlischt, sobald die Katze kratzt, der Kaninchenstall komisch riecht oder der süße Hundewelpe Pfützen in der Wohnung hinterlässt.

Weihnachtsfreude auch nach dem Fest!

Wer keine Tiere zu Weihnachten verschenkt, kann damit beiden Seiten dennoch ein schönes Fest bereiten. Kinder sind nicht enttäuscht, wenn der Vierbeiner sich plötzlich als echtes Tier entpuppt, und Tiere nicht traurig, wenn sie am 27. Dezember wieder im Tierheim landen. Die Freude über ein neues Familienmitglied ist auch nach den Festtagen bei allen umso größer, wenn man wirklich genug Zeit hat sich kennenzulernen. Und das nicht nur für kurze Zeit sondern über viele Jahre!

 

Wie ist die Idee zu PetCloob entstanden?

Unser PetCloob CEO Alvaro HScreenshot_Startseite_Katzeernandez  im Interview mit dem United Networker Magazine! Erfahrt mehr darüber, wie PetCloob entstanden ist, was unsere größten Herausforderungen waren und wo wir uns in 5 Jahren sehen. Viel Spaß beim Lesen! http://www.unitednetworker.com/petcloob-verbinde-dich-mit-gleichgesinnten/

Couchsurfing für Haustiere -Tierbetreuung kostenlos

PetCloob Magazin ist online gegangen! Was ist petCloob? PetCloob ist eine Online-Plattform, auf dem sich Tierhalter und Personen, die gerne zeitweise ein Haustier betreuen möchten, hier Kontakte knüpfen um sich später persönlich kennen zu lernen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Ebenfalls können alle Tierhalter sich als Tiersitter ebenfalls kostenlos anbieten.

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PetCloob ist die erste deutschsprachige Plattform rund um die kostenlose Tierbetreuung (Tiersitting-Sharing).  Tierhalter, Tierfreunde sowie Interessierte können sich  registrieren und die Plattform für die Suche nach dem geeigneten Tiersitter bwz. Haustier nutzen. PetCloob ist das einzige online Portal seiner Art im deutschsprachigen Raum.

Aus diesem Grund entsteht die erste deutschsprachige online Plattform für Tiersitting Sharing. Egal ob Urlaub, Krankheit oder kurzfristige eingetroffene Ereignisse, die Suche nach einer passenden Tierbetreuung kann für viele eine Herausforderung sein.

Die clevere Lösung für Berufstätige und Vielbeschäftigte. Mit dem Gewissen fürs Tier. Bist du gerade beim Überlegen ein Haustier zu nehmen? Bei PetCloob kannst du kostenlos ausprobieren, wie es ist Tierhalter zu sein! Finde das Tier, das genau zu dir passt!

PetCloob ist ein Tiersitting Sharing Netzwerk: keine Tierpension und keine Tierbetreuung-Jobbörse, sondern die erste deutschsprachige unabhängige Plattform rund um das kostenlose Pet-Sharing.

Mit PetCloob wollen wir zeigen, dass ein gutes Konzept für Nachhaltigkeit sorgt, wir wollen zeigen, dass Tierbetreuung kostenlos sein kann.

Win-Win-Win Situation
Je mehr Tierbesitzer sich registrieren, desto weniger Fellnasen müssen  den langen Tag alleine zu Hause warten, bis Frauchen oder Herrchen von der Arbeit kommt.

Viel Spaß beim Entdecken von PetCloob Magazin 🙂