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Catsitting-Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene – Teil 1

kitten-882058_1920Katzen sind ausgesprochen territoriale Tiere. Daher lassen sich die meisten Katzen während der Abwesenheit ihres Dosenöffners am liebsten in ihrem eigenen Zuhause versorgen. Dort haben sie mit ihren Pheromonen – körpereigenen Duftmolekülen, mit denen Katzen Botschaften untereinander austauschen – unzählige Duftmarkierungen gesetzt. Diese für den Menschen nicht wahrnehmbare Duftlandschaft gibt Katzen ein Gefühl von Sicherheit.

Fremde Umgebungen bedeuten für eine Katze hingegen großen Stress, ebenso wie starke Veränderungen ihrer Tagesroutine. Letztere lassen sich bei Abwesenheit ihrer Menschen nicht vermeiden, gerade deshalb sollte eine Katze in ihrer vertrauten Umgebung betreut werden.

Auch der Katze muss der Catsitter gefallen

Was naheliegend scheint, wird jedoch in der Praxis oft nicht bedacht. Viele Katzenhalter wählen ihren Katzenbetreuer aufgrund von nachbarschaftlicher Nähe, Erfahrung, Empfehlungen und/oder Sympathie aus. Sympathie aus Sicht des Katzenhalters, wohlgemerkt.

1907620_1629806377251622_3284808928112775752_nGenauso wichtig ist jedoch, dass der Aufpasser auch der Katze gefällt. Denn Katzen messen Sympathie mit anderen Maßstäben als ihre Menschen, und nichts ist schlimmer für eine Katze, als wenn während der Abwesenheit ihrer Menschen regelmäßig ein Katzensitter in ihr Revier eindringt, auf den sie mit Furcht oder Aggression reagiert.

Hinzu kommt, dass ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen der Katze im schlimmsten Fall bis zur Rückkehr des Katzenhalters unentdeckt bleiben, wenn sich die Katze während der Besuche des Catsitters stets verängstigt unter dem Bett verkriecht.

Um dies zu vermeiden, sollte der Katzenhalter einen neuen Katzenbetreuer möglichst frühzeitig zu einem Kennenlernen zu sich nach Hause einladen. Reagieren die Katzen auf den Catsitter mit ungewöhnlicher Angst oder Abneigung (d. h. anders, als die Katzen normalerweise auf ihnen unbekannte Besucher reagieren), bleibt so noch ausreichend Zeit, um auf einen anderen Betreuer auszuweichen, mit dem die Katzen besser zurechtkommen.

Seien Sie höflich und ignorieren Sie die Katze

Katzen empfinden es als aufdringlich bis aggressiv, von fremden Menschen angestarrt oder beobachtet zu werden. Daher gelingt das Kennenlernen von Katzen und Catsitter am besten, wenn er die Katzen zunächst scheinbar ignoriert und sich nur auf sein Gespräch mit dem Katzenhalter konzentriert. Macht der Katzenhalter den Katzensitter in ruhiger Atmosphäre mit seinen Aufgaben und den Örtlichkeiten vertraut, siegt bei den meisten Katzen früher oder später die Neugier und sie stellen sich dem Catsitter von selbst vor.

Die Einweisung des Catsitters

Was der Sitter während der Abwesenheit des Katzenhalters zu tun hat, ist grundsätzlich meist schnell geklärt. Oft liegt der Teufel jedoch im Detail, daher empfiehlt es sich, die Einweisung des Catsitters anhand einer möglichst ausführlichen Checkliste durchzuführen.

Erst kürzlich habe ich zum Beispiel von zwei Freigängern erfahren, die zwei Tage lang nichts fressen konnten, weil die Batterien ihres Futterautomaten erschöpft waren. Als der Katzensitter, der die Katzen vereinbarungsgemäß einmal pro Tag versorgte, am Abend des ersten Tages bemerkte, dass sich der Automat nicht geöffnet hatte, wechselte er die Batterien – nur um am Abend des zweiten Tages festzustellen, dass sich der Automat erneut nicht geöffnet hatte. Denn was der Katzenhalter bei der Einweisung des Catsitters vergessen hatte, war zu erwähnen, dass der Automat nach jedem Batteriewechsel neu programmiert werden muss.

Um Fälle wie diese zu vermeiden, finden Sie hier eine Vorlage für eine detaillierte Checkliste zur Einweisung Ihres Katzenbetreuers. Passen Sie die Liste einfach an Ihre Situation an, indem Sie nicht Zutreffendes löschen und Fehlendes ergänzen, und händigen Sie Ihrem Catsitter für das Einweisungsgespräch ebenfalls eine Kopie der Checkliste aus, damit er sich entsprechende Notizen machen kann: Checkliste

Über den Autor

Kirsten Fischer ist Inhaberin von kätts, einer Hamburger Manufaktur mit Onlineshop für artgerechtes Katzenspielzeug aus natürlichen, so weit wie möglich naturbelassenen Materialien. Mit ihrem Shop und einem angeschlossenen Katzeninfo-Blog möchte sie dazu beitragen, Langeweile und Übergewicht, zwei der größten Problemen heutiger Hauskatzen, entgegenzuwirken und ein stärkeres Bewusstsein für die artspezifischen Bedürfnisse von Katzen zu schaffen.

Mit Katzen gemeinsam ins Neue Jahr

Untitled design(3)Kaum ist die Weihnachtszeit vorbei, geht der Stress gleich weiter. Vor allem für Katzen, welchen die vielen Veränderungen gar nicht gefallen: Schmuck, Gäste, ein Weihnachtsbaum mitten im Raum – damit kann der Vierbeiner jetzt vielleicht schon umgehen. Aber plötzlich kommen noch Knaller und zischendes Licht hinzu. Das kann schnell zu viel werden!

Damit Katzen deshalb nicht in Panik geraten, über Tage verschwinden oder auf einmal die Wohnung zerkratzen, kann man einiges tun.

Routine bringt Sicherheit

Katzen sind Gewohnheitstiere und je weniger sich verändert desto besser. Daher darf man trotz der vielen Veränderungen auf keinen Fall das Verhalten gegenüber der Katze verändern: Spiele weiter mit ihr, schmuse und streichle Deinen Liebling. Sobald die Katze Angst zeigt (weil draußen vielleicht schon die ersten Knaller gezündet werden, obwohl es noch mitten am Tag ist), darfst Du sie nicht trösten. Denn sonst bekommt Dein Vierbeiner den Eindruck, dass wirklich Gefahr besteht. Und dann gerät das Tier tatsächlich in Panik!

Ruhigen Rückzugsort für Katze schaffen

Ob Haus- oder Freigängerkatze, beide sollten in der Silvesternacht nicht das Haus verlassen. Denn auf Brand- oder Augenverletzungen verzichten alle lieber.

Deshalb schaffe am besten schon einige Tage vor dem 31.pexels-photo-10913Dezembereine Rückzugsmöglichkeit für den Vierbeiner. So hat das Tier Zeit, sich an die neue „alte“ Umgebung zu gewöhnen. Gleichzeitig kann die Katze dann schon einmal üben, wie es ist, mehrere Stunden in einem Zimmer zu sein. Dort gibt es zwar gewohntes Spielzeug, Futter und Katzenkörbchen, aber eben keinen Fenster- oder Türspalt, durch den man schnell entweichen könnte.

Ablenkung schaffen

Überhaupt sollte die Katze so wenig wie möglich von dem Krach draußen bemerken. Türen, Fenster und Katzenklappe müssen daher fest jumping-cute-playing-animals-mediumverschlossen bleiben. Im Katzenzimmer werden die Vorhänge zugezogen und vielleicht auch ein bisschen Musik gespielt (die die Katze natürlich schon kennt). Der vierbeinige Liebling darf außerdem nicht allein gelassen werden. Vor allem zu Beginn des Feuerwerks sollte jemand bei ihr bleiben und mit ihr spielen.

Ruhiges Silvester für alle

Wenn die Katze trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Panik gerät, können Bachblüten helfen. Einfach mit ins Trinkwasser geben und die Katze beruhigt sich. Damit sollte allerdings schon ein paar Tage vor der Silvesternacht begonnen werden, damit sich das Tier an die Wirkung gewöhnt.

Am einfachsten wäre es für jede Katze natürlich, wenn man den Jahreswechsel ganz ohne Lärm und Lichter verbringt. Wer nicht darauf verzichten möchte, hat vielleicht einen Katzensitter, der gern mit dem Vierbeiner ein paar Tage verbringt. Und wer erst einen kennenlernen will, unkompliziert und kostenlos, der besucht einfach einmal petcloob.com. So wird Silvester für alle ein angenehmes Fest ins Neue Jahr!

Bilder und Grafik: (c)Pixabay, (c) Pexels und (c) PetCloob.com

Weihnachten steht vor der Tür – Zeit für Geschenke!

Update: Das ‪#‎PetCloob‬ #Weihnachten ‪#‎Gewinnspiel‬ – gesponsert von Oscars DesignDogTap und  4Cats Heimtierbedarf ist beendet…
der Zufallsgenerator hat entschieden!
★GEWINNER★
Wir haben soeben die Auslosung mittels Zufallsgenerator (http://tools.superanton.de/gewinnspiel-ausloser.html) durchgeführt.
Der Zufallsgenerator hat entschieden und die Gewinner stehen nun fest. Alle anderen nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt mit Sicherheit bald.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren!
Gewonnen haben:

Abby Pastor Mallorquin (1 XXL Katzenspielzeug Paket von 4Cats Heimtiebedarf)

Manuela Hafermann (1 Firefighter von Oscars Design)

Andreas Schmiegelt (1 Dogtap von Dogtap.de)


Herzlichen Glückwunsch & bitte meldet euch bei uns!
Ach ja und nicht vergessen mal unsere Seite teilen damit uns mehr Leute kennen und besuchen… Vielen Dank! www.petcloob.com

Großes Weihnachtsgewinnspiel!

PeTcloob Weihnachtsgewinnspiel(5)

 

Dieses Jahr gibt es in der Vorweihnachtszeit noch einen Grund zur Freude für unsere Vierbeiner, denn auf die Facebook Fanpage von PetCloob warten  tierisch-tolle Gewinne auf Dich! Spiele mit und gewinne bei dem Weihnachtsgewinnspiel von PetCloob.com

Das Weihnachtsgewinnspiel läuft über Facebook. Dazu einfach die Aufgabe aus dem Tagesposting erfüllen und schon winken Sachpreise für Haustiere.

Es gibt tolle Preise zu gewinnen:

Das Gewinnspiel beginnt am 20.12.2015 und endet am 29.12.2015 um 23.59 Uhr. Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich und Deutschland möglich.

Die Gewinner werden mittels Zufallsgenerator ausgewählt und hier auf Facebook bekannt gegeben. Danach haben die Gewinner 7 Tage Zeit, uns die Adresse mitzuteilen. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nichts weiter tun als

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Du darfst bei jedem Sponsor mitmachen!
Mit etwas Glück bekommst Du von uns das geschenkt, was Du Dir gewünscht hast.

Wir drücken Euch die Daumen und Pfoten!

Vielen Dank an all unsere Sponsoren für die freundliche Bereitstellung der Preise:

DogTap – Mehr Sicherheit für unterwegs.

Sicherheit zu Jederzeit von jedem Ort – mit nur einer Berührung

DogTap erhöht die Chance, entlaufende Hunde schneller an Ihre Besitzer zu vermitteln. Durch eine einfache Berührung des DogTap mit einem nfc-fähigen Smartphone, lassen sich alle Daten zum Tier sofort anzeigen. Angefangen von der Rasse des Tieres, über die Kontaktdaten des Halters bis zu etwaigen notwendigen Medikamenten des Tieres, liefert DogTap dem Finder alle relevanten Informationen zum entlaufenden Tier.

 

Katzenspielzeug von 4Cats

Auf alle Katzenfreunde wartet 1 großes Paket vollgepackt mit 12 tollen Spielzeugen von 4cats Heimtierbedarf GmbH.

Katzen lieben Baldrian. Das Baldrianspielzeug von 4cats wird frisch in Deutschland gefüllt und verpackt und enthält reine, natürliche Baldrianwurzel, deren intensives Aroma für Katzen eine anregende Wirkung hat und Ihre Stubentiger animiert, sich mit dem Spielzeug eingehend zu beschäftigen. Die 4catsnip Spielzeuge werden mit der gleichen Sorgfalt hergestellt. Bei der Produktion setzt 4Cats auf ausgewählte schadstoffgeprüfte Rohstoffe und eine robuste, langlebige und sichere Verarbeitung, ohne Klebstoff, Kunststoff- und Metallteile oder Komponenten, die abfallen und verschluckt werden können.

FireFighter von Oscars Design

Ein echter, ausrangierter Feuerwehrschlauch gefüllt mit Lammwolle ist nicht nur ein besonders stabiles, sondern auch ein außergewöhnliches und funktionales Trainingsspielzeug. Schleudern, werfen, apportieren, suchen … viele Möglichkeiten um einen Spaziergang mit Oscars FireFighter abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Selbstverständlich schwimmt er auch!

Material:

benutzter Feuerwehrschlauch, Befestigungs-Öse, Füllung Lammwolle, Naturstrick

 Teilnahmebedingungen hier

Copyright: Bilder und Texte (c) Dogtap, (c) Oscars Design und (c) 4Cats -Grafik: (c) Petcloob

 

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Entspannungstraining für Hund und Katze

Wenn Stress, Hektik, Unruhe und Zeitdruck zur Belastung werden!

Vor allem in der Großstadt werden unsere Hunde und Katzen mit all diesen Dingen Tag für Tag konfrontiert. Sie müssen in unseren Alltag integriert werden, was eine große Anstrengung für sie bedeuten kann. Um damit gut umgehen und all die vielen Eindrücke verarbeiten zu können, sind sie auf unsere volle Unterstützung angewiesen. Wir sind dafür verantwortlich, ihnen die Ruhe und Entspannung zu ermöglichen, die sie für ihre Entwicklung und für ein ausgeglichenes Leben benötigen.

Hintergrund des Trainings

Ziel ist es, dem Tier dabei helfen zu können, mit ängstigenden oder stressigen Situationen besser zurecht zu kommen und sie entspannter meistern zu können. Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit, durch ein entsprechend aufgebautes Signal in schwierigen Momenten auch aktiv unterstützend einzugreifen.

Bei diesem Signal handelt es sich jedoch nicht um ein einfaches Kommando. Richtig aufgebaut und immer wieder neu „aufgeladen“ kommt es im besten Fall zu einer bestimmten Hormonausschüttung, die bewirkt, dass sich der Organismus beruhigt und sich so das Tier ein bisschen besser fühlt. Es ist dasselbe Hormon, welches auch zwischen Mutter und Kind ausgeschüttet wird und für eine vertrauensvolle Bindung mit verantwortlich ist.

Natürlich lässt sich auch ohne dieses Hormon das Gefühl von Ruhe und Entspannung „einfangen“ und in für das Tier unangenehmen Momenten unterstützend einsetzen.

Entspannung zu Hause

Bei gemeinsamen Kuscheleinheiten, wenn der Hund oder die Katze richtig entspannt ist und das Streicheln genießt, sagt ihr ab und zu ein bestimmtes Wort, welches das Tier dann nach und nach mit dem entspannten Gefühl und der vertrauensvollen Nähe verknüpft. Das Wort sollte ein Einfaches sein, welches im Alltag nicht verwendet wird, damit es sich nicht „abnutzt“. Es muss keine große Bedeutung haben, kann auch ein Fantasiewort sein. Wichtig ist, dass es immer gleich und (bei mehreren Bezugspersonen) von euch allen verwendet wird. Gängige Beispiele für ein solches Wort sind „easy“, „ruhig“ oder auch „Om“ – es sollte weich und angenehm klingen und kann auch etwas langgezogen ausgesprochen werden.

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Weiteres ist dies nichts, was ihr mal eben zwischen Tür und Angel machen könnt.

Nicht nur euer Tier sollte für diese Trainingseinheiten entspannt sein, sondern auch ihr. Daher nicht ausführen, wenn ihr gerade gestresst und/oder mit den Gedanken ganz wo anders seid. Vorteil dabei ist, dass ihr euch auf diese Weise auch selbst mit konditioniert. Das bedeutet, dass in stressigen Situationen dieses Wort nicht nur eurem Hund/eurer Katze helfen kann, sich ein bisschen zu beruhigen, sondern auch euch selbst.

Stress, Angst oder Unruhe reduzieren

Ergänzend zum Wort könnt ihr auch verschiedene andere Sachen mit in das Training einbauen, welche unterschiedliche Verwendungszwecke erfüllen können. Auf diese werde ich hier näher eingehen.

Eine eigene Decke

Ihr breitet sie für das Entspannungstraining aus und räumt sie anschließend wieder weg, sie liegt also nicht durchgehend herum. kaboompics.com_Sleeping puppy - KopieIn bestimmten Situationen könnt ihr sie als „Entspannungsplatz“ mitnehmen und ggf ausbreiten. Beispiele hierfür sind Restaurantbesuche, der Gang zum Tierarzt (für Hunde breitet ihr sie zB im Wartezimmer aus, Katzen könnt ihr sie direkt in die Transportbox legen), oder eben auch Zuhause, wenn ein aufregendes Ereignis bevorsteht (bei Besuch, an Festtagen, insbesondere Silvester, etc)

Aromaöle

Gerade Hunde und Katzen reagieren sehr gut auf Gerüche. Aromen haben  unterschiedliche Auswirkungen auf Tiere (und auch uns Menschen).
Bei dieser Art von Training sind natürlich beruhigende und entspannende Düfte sinnvoll. Solch eine Wirkung haben zB Lavendel, Sandelholz und Vanille. Darüber hinaus gibt es auch einige Duftmischungen, die unterschiedliche Düfte kombinieren, welche sich in ihrer Wirkung super ergänzen. Wichtig ist, die Öle nicht pur zu verwenden, sondern für die sensiblen Tiernasen entsprechend stark zu verdünnen.

Achtung: Es gibt Aromaöle, welche bei Katzen gegenteilig wirken oder für sie sogar giftig sind (Lavendel ist zB für Katzen ungeeignet), daher informiert euch bitte ausführlich, welche für eurer jeweiliges Tier den idealen Nutzen haben, ohne es zu gefährden!

Farben
Auch Farben haben einen Einfluss auf uns und unsere tierischen Begleiter. Sie werden nicht nur über die Augen, sondern auch über die Haut aufgenommen und führen zu unterschiedlichen Körperreaktionen. cubes-447703_1920Für Entspannung eigenen sich vor allem Grün, Blau und Violett. Für diese Art von Training könnt ihr beispielsweise die Decke in passender Farbe wählen.
Weitere Möglichkeiten, mit Farben zu arbeiten, bieten das Hundegeschirr, die Schlafplätze und Kratzbäume, Futter- und Wassernäpfe usw. Möchtet ihr mit farbigem Licht arbeiten, solltet ihr euch jedoch unbedingt fachlichen Rat holen, da es hier einiges zu beachten gilt.

Musik / ruhige, sanfte Klänge
Sehr bewährt haben sich bei mir Entspannungs- und Meditationsmusik. Aber auch ruhige, klassische Stücke sind gut geeignet. Am besten nehmt ihr Musik, die euch auch selbst gefällt. Rockmusik, Metal odgl sind hierfür nicht geeignet. Ihr könnt es während der Trainingseinheiten im Hintergrund leise mitlaufen lassen. Auch hier habt ihr unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Ihr könnt die Musik zB laufen lassen, wenn eurer Tier allein daheim bleiben muss, oder auch im Auto, wenn es sich da nicht so wohl fühlt.
Auf YouTube findet ihr hierzu ein großes Angebot an diversen Stücken und Musikrichtungen. Dieses Stück liebe ich persönlich besonders, es dauert vier Stunden:

Peaceful & Relaxing

Natürlich ist nicht alles für jedes Tier auch gleich geeignet. Gerade Hunde und Katzen sind zB sehr sensibel auf Gerüche und es gibt durchaus einige, die Aromaöle gar nicht wollen. Auch im Hintergrund laufende Musik solltet ihr sehr leise einstellen. Was für uns kaum noch wahrnehmbar ist, ist für unsere Tiere durchaus noch laut genug. Ihr solltet nach Möglichkeit auch Störungen vermeiden. Das heißt, keinen Fernseher laufen lassen, ggf das Handy und auch die Türklingel abdrehen und unter Umständen die Fenster schließen. Auf diese Weise schafft ihr eine ideale und entspannende Umgebung um eure gemeinsame Kuschel-Zeit so richtig genießen zu können.

Ein Gastbeitrag von Natascha Schlachtner
Hundetrainerin, Beraterin für Hunde- und Katzenhalter, Bachblütenberaterin
Mitglied der VÖHT und des Netzwerks Trainieren statt dominieren

www.canis-et-felis.at, www.voeht.at

www.trainieren-statt-dominieren.de

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Bilder und Grafik: (c) PetCloob.com, (c) Pixabay

Video: (c) Youtube http://utopiansounds.info/

 

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Unsere Freunde gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

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Kaum ist die Adventszeit angebrochen, werden auch schon die ersten Wunschzettel geschrieben. Und auch dieses Jahr wird auf vielen wieder ein Wunsch stehen: ein Haustier. Dass dieser Wunsch vor allem jetzt nicht erfüllt werden sollte, hat viele Gründe.

Haustiere sind keine Ware!

Ein Haustier, ob Hund, Katze, Kaninchen, Wellensittich, Maus oder Schildkröte, ist kein Geschenk wie eine Hose, die man nach den Festtagen einfach umtauschen kann. Auch wenn viele das immer noch anders sehen. Denn gerade nach Weihnachten sind Tierheime so voll wie sonst nie im Jahr. Haustiere sind Freunde, die nicht einfach abgegeben werden wollen, sobald sie keinen Spaß mehr machen. Denn auch sie haben Gefühle, die man respektieren muss.

Die Entscheidung für ein Tier muss wohl überlegt sein.

Die Entscheidung für ein neues Familienmitglied muss gut überlegt sein. Und das mit der gesamten Familie! Denn vorab muss geklärt werden, ob der Vier- oder Zweibeiner wirklich gepflegt und betreut werden kann. Da spielen Zeit und Geld die entscheidende Rolle! Nur wer sich vorher darüber Gedanken macht, zeigt das Verantwortungsbewusstsein, das notwendig ist. Mit der gesamten Familie muss besprochen werden:

  • wer sich im Alltag um das Tier kümmert, z.b. mit ihm Gassi geht, mit ihm spielt oder es auch erzieht,
  • wer den Stall, die Katzenbox oder den Käfig putzt,
  • wer mit ihm zum Tierarzt geht (z.B. um die notwendigen Impfungen zu bekommen),
  • ob jemand in der Familie eine Allergie hat,
  • ob der Mietvertrag die Haustierhaltung erlaubt,
  • ob genügend Geld für den neuen Mitbewohner vorhanden ist (z.b. für Haltung, Futter, Tierarztbesuche),
  • wer sich um das Tier kümmert, während man im Urlaub ist.

Diese Punkte sollten gründlich mit allen diskutiert werden. Bis die Entscheidung für ein Haustier fällt, können deshalb schon einmal mehrere Wochen oder Monate vergehen. Aber es lohnt sich, denn nur so kann wirklich gewährleistet werden, dass man bereit für ein neues Familienmitglied ist.

Weihnachtszeit ist Stress pur, vor allem für Tiere!

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Wenn nichts gegen ein Haustier spricht, sollte dennoch kein Tier zur Weihnachtszeit verschenkt werden. Denn Weihnachten ist Stress pur! Nicht nur für den Menschen, sondern vor allem auch für die Tiere. Zu viele Personen, Kerzen, Lärm, Schmuck und so viel Aufregung sind kein entspannter Einstieg in den neuen Lebensabschnitt für Hund und Katze. Vor allem die ersten Tage müssen ruhig sein, damit das Tier die Angst verliert und Vertrauen zu seiner neuen Familie fasst. Die Weihnachtszeit ist dafür gänzlich ungeeignet!

Alternative Tiergeschenke

Deshalb erfüllen Sie den Tierwunsch lieber auf andere Weise! Verschenken Sie Bücher zu Tieren, Stofftiere oder die Möglichkeit, sich zuerst einmal als Haustierbesitzer zu versuchen. DSC_0078Plattformen, wie petcloob.com, bieten dafür die optimale Möglichkeit. Denn dort können Tierliebhaber für kurze Zeit Haustiere betreuen, während deren Besitzer keine Zeit haben. Auf diese Art und Weise kann auch mit der gesamten Familie getestet werden, welches Haustier am besten zu einem passt und ob man überhaupt genug Zeit für die Pflege und Betreuung hat. Gleichzeitig wird klar, ob das Kind wirklich langfristig Interesse an einem Haustier hat. Denn leider passiert es noch viel zu oft, dass die Begeisterung schnell erlischt, sobald die Katze kratzt, der Kaninchenstall komisch riecht oder der süße Hundewelpe Pfützen in der Wohnung hinterlässt.

Weihnachtsfreude auch nach dem Fest!

Wer keine Tiere zu Weihnachten verschenkt, kann damit beiden Seiten dennoch ein schönes Fest bereiten. Kinder sind nicht enttäuscht, wenn der Vierbeiner sich plötzlich als echtes Tier entpuppt, und Tiere nicht traurig, wenn sie am 27. Dezember wieder im Tierheim landen. Die Freude über ein neues Familienmitglied ist auch nach den Festtagen bei allen umso größer, wenn man wirklich genug Zeit hat sich kennenzulernen. Und das nicht nur für kurze Zeit sondern über viele Jahre!

 

Tierschutz für Alle: gehäkelte Schlüsseltierchen für den Tierschutz

Ich bin Karin, 29 Jahre alt und lebe mit meinem Freund und unseren Tieren in Mannheim. Tiere liebe ich schon von Anfang an, seit einigen Jahren interessiere und engagiere ich mich im Tierschutz und seit ca. einem Jahr ernähre ich mich hauptsächlich vegan. Zu meinen (teilweise ehemaligen) Haustieren zählen ein Hund, Meerschweinchen, Wellensittiche, Mäuse, Katzen und eine Kornnatter.

Nachdem ich fünf Jahre aktiv in einem Meerschweinchenschutzverein tätig war, wuchs in mir der Wunsch heran, ein eigenes Projekt zu starten, das für alle Tiere, für alle Menschen in allen Ländern stehen soll.

So entstand mein Blog „Tierschutz für Alle“. Auf diesem Blog gebe ich Anregungen, wie man aktiv, passiv oder ganz nebenbei zum Tierschutz beitragen kann. Außerdem informiere ich über Tierhaltung und über eine möglichst tier- und umweltfreundlicher Lebensweise. Es kann jeder mitmachen, unabhängig von zeitlichen, finanziellen oder räumlichen Möglichkeiten.

Tierschutz-AnhängerAußerdem dokumentiere ich auf dem Blog, wodurch ich Spenden gesammelt habe und an welche Tierschutzorganisationen diese ausbezahlt worden sind. Den größten Teil der Spenden habe ich bisher mit kleinen selbstgemachten Schlüsselanhängern in Tierform (z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen) bekommen, die ich in nahezu jeder freien Minute häkel.

Auch Sonderaufträge habe ich schon ausgeführt und so einige Meerschweinchen in der Wunschfarbe gehäkelt. Es kommt übrigens der komplette Spendenbetrag (ggfs. abzügl. 0,90€ Portokosten) dem Tierschutz zugute, da ich das Material und meine Arbeitszeit dazu spende.

Wer auch so einen kleinen Schlüsselwächter haben möchte, kann sich bei mir unter tierschutzfueralle@gmail.com melden oder auf meiner Facebook-Seite „Tierschutz für Alle“.

Ich bin jedem dankbar, der sich im Tierschutz engagiert und freue mich über jeden, der mein Projekt unterstützt.

Wer möchte hier sich und sein Tierschutzprojekt vorstellen?

Engagierst du dich auch für ein Tierschutzprojekt, welches du bekannter machen möchtest? Melde dich bei uns, damit wir Deinen Artikel über dich und dein Projekt und/oder ein Interview mit dir veröffentlichen können!

PetCloob freut sich auf eure Projekte!

Bilder (c) K. Jürissen

Alles Kacke…oder was?

#Hundekot #Petcloob #Hundehaufen #Hunde #Kot

Heutzutage hätte der interessierte Gassigänger ausreichend Gelegenheit, die Beschaffenheit von Hundehaufen zu studieren, denn auf deutschem Asphalt finden sich (leider) genügend davon. Aber wer macht das schon? Wer bleibt stehen und bückt sich gar hinunter zu den Exkrementen von “anderleuts” Vierbeinern? Ich muss gestehen: Ich tu`s. Denn ein Hundehaufen sagt mir oft mehr als tausend Worte. Der Kot eines gesunden Hundes, der Hundekot_Gassi_petcloobshutterstockartgerecht ernährt wird, sieht nämlich anders aus als die Haufen vieler Hunde, die das –oft unwissentlich- nicht werden.

Die Haufen jener Hunde, die ausschließlich mit kommerziellen Futtermitteln gefüttert werden, sind z.B. recht voluminös und nicht selten noch voll mit Spelzen und Getreideresten, die in den meisten Extrudaten leider im Überfluss enthalten sind. Ich nenne diese Hunde gerne „Schlechtkost-Hunde“.

Häufig führen die Inhaltsstoffe (hier vor allem zu viel Stärke), Konservierungsstoffe und Antioxidantien in extrudiertem Industriefutter durch eine Verkettung diverser gesundheitlicher Folgen irgendwann zu chronischem Durchfall. Auch auf viele Dosenfutter trifft dies leider zu.

Und so kann man nicht selten Hunde beobachten, die mit zitternden Hinterläufen ihren Durchfall hinten herausspritzen. Riesige stinkende Pfützen sondern diese Tiere ab. Auch pastöse „Farbhügel“ begegnen einem häufig, die nicht gerade dazu angetan sind, sie gut in einen Kotbeutel hinein befördern zu können.

Einige Hundebesitzer glauben tatsächlich fälschlicherweise, es sei ein Gütemerkmal ihres Futters, dass ihr Hund mal so richtig „einen Riesenschiss raus donnert“. Wenn der Stuhl dann immer dünner wird oder sogar Juckreiz und Fellprobleme hinzukommen, dann reiht sich plötzlich ein Tierarztbesuch an den nächsten und diverse Futtermarken werden erfolglos ausgetestet. Ich kenne Hunde, die schon bei der 10. Trockenfuttersorte angelangt sind. Durch Futtermittelallergien ausgelöste Durchfälle gehören heute mit zu den häufigsten Gründen für eine Tierarztkonsultation.

Wie also sieht gesunder Kot aus?

Gut geformt und nicht breiig, gut zu beseitigen, dunkelbraun (bei Fleischfütterung) oder auch in der Farbe des verfütterten Gemüses oder Obstes. Sehnen, Lunge, Blut, Leber machen meistens einen schwarzen Kot. Knochenfütterung oder

@ J.Kurth
Typischer Kot von artgerecht gefütterten Hunden (kl. Volumen, fest und verdichtet, schwach riechend, lässt sich gut am Stück anheben) @J. Kurth

Fütterung von Milchprodukten macht helleren Kot. Gesunder Kot riecht kaum und ist recht verdichtet und fest, da fast alle Inhaltsstoffe verwertet werden konnten.

Große pastöse Haufen, die verfärbt sind und stark riechen, deuten auf eine nicht optimale Fütterung (z.B. stark riechendes und gefärbtes Dosenfutter, extrudiertes Trockenfutter, unausgewogene Rohfütterung).

Kot_schlecht
Typischer Kot von „Schlechtkost-Hunden“ (gr. Volumen, pastös, oft spelzig, stark riechend, stark gefärbt, lässt sich nicht am Stück anheben) @ J. Kurth

Wie häufig sollte der Kotabsatz stattfinden?

1-2-mal täglich; bei Fleischfütterung kann es weniger sein. Es gibt gar Hunde, welche auf natürliches Futter umgestellt wurden, die plötzlich nur noch alle 2 Tage ihr Geschäft erledigen. Auch das kann normal sein.

Wenn Ihr Hund unnatürlich verfärbten Stuhl absondert, stinkenden Durchfall hat (oft würzig riechend) oder glänzenden Fettstuhl absetzt und zu Blähungen neigt, dann sollten Sie über eine Futterumstellung nachdenken. Auch die Überprüfung einiger Laborparameter kann sinnvoll sein.

Es gibt gute Tierheilpraktiker, die Ihnen behilflich sein können. Auch der eine oder andere Tierarzt beschäftigt sich mittlerweile ernsthaft mit Biologisch Artgerechter RohFütterung (BARF). Weiterhin gibt es inzwischen gut ausgebildete Ernährungsberater. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass es auch (häufig genetisch bedingte) Erkrankungen gibt, die trotz artgerechter Fütterung mit zu weichem Stuhl, zu hartem Stuhl, Fettstuhl etc. einhergehen. Auf diese Hunde beziehe ich mich oben nicht.

Dennoch: Auch bei diesen, oft chronischen, Krankheitsbildern kann durch sinnvolle Ernährungsanpassung geholfen werden. Beispielsweise kann man einem Hund mit exokriner Pankreasinsuffizienz (EPI) durch eine Streichung bzw. Modifikation bestimmter Futterkomponenten und die Gabe von Enzymen gut helfen, die typischen Fettstühle zu verbessern.

Fazit: Beim gesunden Hund sollte hinten weniger raus kommen als vorne rein kam. Achten Sie bei Ihrem Vierbeiner mal drauf.

Ein Gastbeitrag von Jutta Kurth, BARF-Beraterin

http://www.barfweissdenweg.wordpress.com

Grafik @J. Kurth

Bild: @iStock und Beitragsgrafik: @Shutterstock von PetCloob bearbeitet

Mit DogDance in ein neues Leben

Dogdance © R. Ploder
© R. Ploder

„Hunde aus Tierheimen? Auf keinen Fall! Die sind doch nur aggressiv oder vollkommen verängstigt!“ Das denken sich viele, wenn sie über die Anschaffung eines Hundes nachdenken. Und teilweise stimmt es auch. Tierheimhunde zeigen häufiger Verhaltensprobleme und landen bei einer Vermittlung irgendwann schlussendlich doch wieder im Tierheim. Dass das keine Lösung ist, sollte jedem klar sein. Denn den Hunden wird so auf keinen Fall geholfen. Sie drehen sich sprichwörtlich im Kreis und können ihre Probleme nicht lösen. Denn die werden auf diese Art eher noch verstärkt. Ein Türöffner für diese Hunde könnte DogDance darstellen. Und das kann jeder mit Hund

Studien von Luescher und Medlock (2009) zeigen bereits, dass Training mit Tierheimhunden positive Auswirkungen haben. Dabei konnten Hunde die ein Training absolvierten, 1,4-mal öfter vermittelt werden, als Hunde ohne Training. Das heißt, dass die Vermittlungsrate durch ein Training angehoben werden kann.

Die laufende Masterarbeit von Renate Ploder soll nun eine erste wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen von Beschäftigungsmaßnahmen in Form von DogDance auf Tierheimhunde darstellen. Die Frage, ob sich das Verhalten der Tierheimhunde nach gezielten Trainings- und Beschäftigungsmaßnahmen in Form von DogDance-Training in Hinblick auf eine Abnahme von aggressiven und/oder ängstlichen Verhalten verändert, soll mit dieser Arbeit beantwortet werden.

Die Testhunde

Im Rahmen der Arbeit werden Tierheimhunde des Landestierschutzvereins Steiermark Graz/Grabenstraße herangezogen. Da man junge und ausgewachsene Hunde nicht vergleichen kann, beträgt das Mindestalter der Hunde für diese Studie 15 Monate. Es gibt sowohl eine Testgruppe, als auch eine Kontrollgruppe. Das heißt, es gibt eine Gruppe von Hunden, die ein Training absolvieren, wie auch Hunde, die keines absolvieren. Mit beiden Gruppen werden die gleichen Tests durchgeführt. Dadurch kann man untrainierte und trainierte Hunde miteinander vergleichen und mögliche Unterschiede feststellen.

Die Studie mit Hunden

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Dogdance © R.Ploder

Die Hunde durchlaufen einige Testsituation, die gefilmt und anschließend mit einem Videoanalyseprogramm mittels Ethogramm (Verhaltenskatalog) ausgewertet werden. Diese Tests beinhalten einige Alltagssituationen und einen Standardspaziergang. Dieser Spaziergang ist, wie der Name schon sagt, standardisiert, er läuft also immer gleich ab. Um herauszufinden, wie sich der Hund in einem neuen Zuhause mit neuem Besitzer verhalten würde, ist der Hundeführer bei jedem Test eine für den Hund fremde Person.

Die Hunde, sowohl Test- als auch Kontrollgruppe, durchlaufen diese Tests insgesamt zweimal. Bei der Testgruppe finden die Tests vor und nach der Trainingszeit statt. Wie bereits gesagt, absolviert die Kontrollgruppe kein Training. Hier liegen zwischen den zwei Testsituationen zwei Wochen. Theoretisch sollte sich das Hundeverhalten der Kontrollgruppe nicht ändern, während es sich bei der Testgruppe sehr wohl ändern sollte. Ob das wirklich so zutrifft und wie effektiv das Training ist, wird sich nach der Analyse und Datenauswertung, die noch nicht stattgefunden hat, zeigen.

Das Training

Die Hunde der Testgruppe werden innerhalb von zwei Wochen in sechs Einheiten zu je ca. einer Stunde im DogDance trainiert. Sprich, insgesamt erhalten die Hunde ca. sechs Stunden Training. Trainiert wird am Hundeplatz des ÖRV HSV Graz Grabengürtel, der ca. 10 Gehminuten entfernt liegt. Das Training wird von ehrenamtlichen Hundeführern, mit mehr oder weniger Hundekenntnissen, nach einer Einschulung durchgeführt. Damit soll gezeigt werden, dass auch ehrenamtliche Spaziergeher in der Lage sind, durch einfaches Training den Tierheimhunden eine bessere Chance auf ein neues Heim zu ermöglichen. Im Training selbst werden dem Hund einfache Tricks wie z.B. Beinslalom, Pfote geben oder im Kreis drehen beigebracht.

„Erfahrungsberichte“

Renate Ploder: „Für mich war immer klar, dass ich meine Masterarbeit im kynologischen Bereich schreiben möchte. Über eine Freundin, die mich bei meiner Arbeit immer wieder unterstützt, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass sich meine Masterarbeit mit Tierheimhunden beschäftigen soll. Da ich selbst seit fünf Jahren mit meinem eigenen Hund DogDance betreibe, kam ich auf die Idee, die Auswirkungen eines solchen Trainings auf Tierheimhunde zu untersuchen. Seit März dieses Jahres läuft nun die Studie und ich bin immer wieder erstaunt, wie toll die Tierheimhunde lernen und wie viel Spaß ihnen das Training bereitet. Auch die Tierheimbetreuer berichten davon, dass einige Hunde durch das Training ruhiger und ausgelassener werden. Die genauen Ergebnisse stehen aber noch aus. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir so großartig bei meiner Arbeit helfen und mich unterstützen. Ohne sie wäre diese Studie gar nicht möglich! „

Wer die Tierheimhunde bei ihren Fortschritten mitverfolgen möchte, kann sich einige Trainingsvideos unter http://www.trick-boxx.jimdo.com ansehen.

Ein Gastbeitrag von Renate Ploder

Bilder: © fallend.at und © R.Ploder