Schlagwort-Archive: Dog

Weihnachten steht vor der Tür – Zeit für Geschenke!

Update: Das ‪#‎PetCloob‬ #Weihnachten ‪#‎Gewinnspiel‬ – gesponsert von Oscars DesignDogTap und  4Cats Heimtierbedarf ist beendet…
der Zufallsgenerator hat entschieden!
★GEWINNER★
Wir haben soeben die Auslosung mittels Zufallsgenerator (http://tools.superanton.de/gewinnspiel-ausloser.html) durchgeführt.
Der Zufallsgenerator hat entschieden und die Gewinner stehen nun fest. Alle anderen nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt mit Sicherheit bald.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren!
Gewonnen haben:

Abby Pastor Mallorquin (1 XXL Katzenspielzeug Paket von 4Cats Heimtiebedarf)

Manuela Hafermann (1 Firefighter von Oscars Design)

Andreas Schmiegelt (1 Dogtap von Dogtap.de)


Herzlichen Glückwunsch & bitte meldet euch bei uns!
Ach ja und nicht vergessen mal unsere Seite teilen damit uns mehr Leute kennen und besuchen… Vielen Dank! www.petcloob.com

Großes Weihnachtsgewinnspiel!

PeTcloob Weihnachtsgewinnspiel(5)

 

Dieses Jahr gibt es in der Vorweihnachtszeit noch einen Grund zur Freude für unsere Vierbeiner, denn auf die Facebook Fanpage von PetCloob warten  tierisch-tolle Gewinne auf Dich! Spiele mit und gewinne bei dem Weihnachtsgewinnspiel von PetCloob.com

Das Weihnachtsgewinnspiel läuft über Facebook. Dazu einfach die Aufgabe aus dem Tagesposting erfüllen und schon winken Sachpreise für Haustiere.

Es gibt tolle Preise zu gewinnen:

Das Gewinnspiel beginnt am 20.12.2015 und endet am 29.12.2015 um 23.59 Uhr. Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich und Deutschland möglich.

Die Gewinner werden mittels Zufallsgenerator ausgewählt und hier auf Facebook bekannt gegeben. Danach haben die Gewinner 7 Tage Zeit, uns die Adresse mitzuteilen. Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nichts weiter tun als

❤ Werde/Sei Fan von Petcloob
❤ Werde/Sei Fan der Seite des jeweiligen Sponsors, bei welchem man etwas gewinnen möchte
❤ Like und teile den Beitrag
❤ Poste deinen Wunsch in die Kommentare unter dem jeweiligen Sponsorengewinnbild.
Du darfst bei jedem Sponsor mitmachen!
Mit etwas Glück bekommst Du von uns das geschenkt, was Du Dir gewünscht hast.

Wir drücken Euch die Daumen und Pfoten!

Vielen Dank an all unsere Sponsoren für die freundliche Bereitstellung der Preise:

DogTap – Mehr Sicherheit für unterwegs.

Sicherheit zu Jederzeit von jedem Ort – mit nur einer Berührung

DogTap erhöht die Chance, entlaufende Hunde schneller an Ihre Besitzer zu vermitteln. Durch eine einfache Berührung des DogTap mit einem nfc-fähigen Smartphone, lassen sich alle Daten zum Tier sofort anzeigen. Angefangen von der Rasse des Tieres, über die Kontaktdaten des Halters bis zu etwaigen notwendigen Medikamenten des Tieres, liefert DogTap dem Finder alle relevanten Informationen zum entlaufenden Tier.

 

Katzenspielzeug von 4Cats

Auf alle Katzenfreunde wartet 1 großes Paket vollgepackt mit 12 tollen Spielzeugen von 4cats Heimtierbedarf GmbH.

Katzen lieben Baldrian. Das Baldrianspielzeug von 4cats wird frisch in Deutschland gefüllt und verpackt und enthält reine, natürliche Baldrianwurzel, deren intensives Aroma für Katzen eine anregende Wirkung hat und Ihre Stubentiger animiert, sich mit dem Spielzeug eingehend zu beschäftigen. Die 4catsnip Spielzeuge werden mit der gleichen Sorgfalt hergestellt. Bei der Produktion setzt 4Cats auf ausgewählte schadstoffgeprüfte Rohstoffe und eine robuste, langlebige und sichere Verarbeitung, ohne Klebstoff, Kunststoff- und Metallteile oder Komponenten, die abfallen und verschluckt werden können.

FireFighter von Oscars Design

Ein echter, ausrangierter Feuerwehrschlauch gefüllt mit Lammwolle ist nicht nur ein besonders stabiles, sondern auch ein außergewöhnliches und funktionales Trainingsspielzeug. Schleudern, werfen, apportieren, suchen … viele Möglichkeiten um einen Spaziergang mit Oscars FireFighter abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Selbstverständlich schwimmt er auch!

Material:

benutzter Feuerwehrschlauch, Befestigungs-Öse, Füllung Lammwolle, Naturstrick

 Teilnahmebedingungen hier

Copyright: Bilder und Texte (c) Dogtap, (c) Oscars Design und (c) 4Cats -Grafik: (c) Petcloob

 

Verbinde Dich mit Gleichgesinnten und finde in direkter Nachbarschaft eine sympathische Person für Dein kostenloses Tiersitting…wie? www.petcloob.com

 

 

 

 

 

Entspannungstraining für Hund und Katze

Wenn Stress, Hektik, Unruhe und Zeitdruck zur Belastung werden!

Vor allem in der Großstadt werden unsere Hunde und Katzen mit all diesen Dingen Tag für Tag konfrontiert. Sie müssen in unseren Alltag integriert werden, was eine große Anstrengung für sie bedeuten kann. Um damit gut umgehen und all die vielen Eindrücke verarbeiten zu können, sind sie auf unsere volle Unterstützung angewiesen. Wir sind dafür verantwortlich, ihnen die Ruhe und Entspannung zu ermöglichen, die sie für ihre Entwicklung und für ein ausgeglichenes Leben benötigen.

Hintergrund des Trainings

Ziel ist es, dem Tier dabei helfen zu können, mit ängstigenden oder stressigen Situationen besser zurecht zu kommen und sie entspannter meistern zu können. Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit, durch ein entsprechend aufgebautes Signal in schwierigen Momenten auch aktiv unterstützend einzugreifen.

Bei diesem Signal handelt es sich jedoch nicht um ein einfaches Kommando. Richtig aufgebaut und immer wieder neu „aufgeladen“ kommt es im besten Fall zu einer bestimmten Hormonausschüttung, die bewirkt, dass sich der Organismus beruhigt und sich so das Tier ein bisschen besser fühlt. Es ist dasselbe Hormon, welches auch zwischen Mutter und Kind ausgeschüttet wird und für eine vertrauensvolle Bindung mit verantwortlich ist.

Natürlich lässt sich auch ohne dieses Hormon das Gefühl von Ruhe und Entspannung „einfangen“ und in für das Tier unangenehmen Momenten unterstützend einsetzen.

Entspannung zu Hause

Bei gemeinsamen Kuscheleinheiten, wenn der Hund oder die Katze richtig entspannt ist und das Streicheln genießt, sagt ihr ab und zu ein bestimmtes Wort, welches das Tier dann nach und nach mit dem entspannten Gefühl und der vertrauensvollen Nähe verknüpft. Das Wort sollte ein Einfaches sein, welches im Alltag nicht verwendet wird, damit es sich nicht „abnutzt“. Es muss keine große Bedeutung haben, kann auch ein Fantasiewort sein. Wichtig ist, dass es immer gleich und (bei mehreren Bezugspersonen) von euch allen verwendet wird. Gängige Beispiele für ein solches Wort sind „easy“, „ruhig“ oder auch „Om“ – es sollte weich und angenehm klingen und kann auch etwas langgezogen ausgesprochen werden.

dog-833957_1920

Weiteres ist dies nichts, was ihr mal eben zwischen Tür und Angel machen könnt.

Nicht nur euer Tier sollte für diese Trainingseinheiten entspannt sein, sondern auch ihr. Daher nicht ausführen, wenn ihr gerade gestresst und/oder mit den Gedanken ganz wo anders seid. Vorteil dabei ist, dass ihr euch auf diese Weise auch selbst mit konditioniert. Das bedeutet, dass in stressigen Situationen dieses Wort nicht nur eurem Hund/eurer Katze helfen kann, sich ein bisschen zu beruhigen, sondern auch euch selbst.

Stress, Angst oder Unruhe reduzieren

Ergänzend zum Wort könnt ihr auch verschiedene andere Sachen mit in das Training einbauen, welche unterschiedliche Verwendungszwecke erfüllen können. Auf diese werde ich hier näher eingehen.

Eine eigene Decke

Ihr breitet sie für das Entspannungstraining aus und räumt sie anschließend wieder weg, sie liegt also nicht durchgehend herum. kaboompics.com_Sleeping puppy - KopieIn bestimmten Situationen könnt ihr sie als „Entspannungsplatz“ mitnehmen und ggf ausbreiten. Beispiele hierfür sind Restaurantbesuche, der Gang zum Tierarzt (für Hunde breitet ihr sie zB im Wartezimmer aus, Katzen könnt ihr sie direkt in die Transportbox legen), oder eben auch Zuhause, wenn ein aufregendes Ereignis bevorsteht (bei Besuch, an Festtagen, insbesondere Silvester, etc)

Aromaöle

Gerade Hunde und Katzen reagieren sehr gut auf Gerüche. Aromen haben  unterschiedliche Auswirkungen auf Tiere (und auch uns Menschen).
Bei dieser Art von Training sind natürlich beruhigende und entspannende Düfte sinnvoll. Solch eine Wirkung haben zB Lavendel, Sandelholz und Vanille. Darüber hinaus gibt es auch einige Duftmischungen, die unterschiedliche Düfte kombinieren, welche sich in ihrer Wirkung super ergänzen. Wichtig ist, die Öle nicht pur zu verwenden, sondern für die sensiblen Tiernasen entsprechend stark zu verdünnen.

Achtung: Es gibt Aromaöle, welche bei Katzen gegenteilig wirken oder für sie sogar giftig sind (Lavendel ist zB für Katzen ungeeignet), daher informiert euch bitte ausführlich, welche für eurer jeweiliges Tier den idealen Nutzen haben, ohne es zu gefährden!

Farben
Auch Farben haben einen Einfluss auf uns und unsere tierischen Begleiter. Sie werden nicht nur über die Augen, sondern auch über die Haut aufgenommen und führen zu unterschiedlichen Körperreaktionen. cubes-447703_1920Für Entspannung eigenen sich vor allem Grün, Blau und Violett. Für diese Art von Training könnt ihr beispielsweise die Decke in passender Farbe wählen.
Weitere Möglichkeiten, mit Farben zu arbeiten, bieten das Hundegeschirr, die Schlafplätze und Kratzbäume, Futter- und Wassernäpfe usw. Möchtet ihr mit farbigem Licht arbeiten, solltet ihr euch jedoch unbedingt fachlichen Rat holen, da es hier einiges zu beachten gilt.

Musik / ruhige, sanfte Klänge
Sehr bewährt haben sich bei mir Entspannungs- und Meditationsmusik. Aber auch ruhige, klassische Stücke sind gut geeignet. Am besten nehmt ihr Musik, die euch auch selbst gefällt. Rockmusik, Metal odgl sind hierfür nicht geeignet. Ihr könnt es während der Trainingseinheiten im Hintergrund leise mitlaufen lassen. Auch hier habt ihr unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Ihr könnt die Musik zB laufen lassen, wenn eurer Tier allein daheim bleiben muss, oder auch im Auto, wenn es sich da nicht so wohl fühlt.
Auf YouTube findet ihr hierzu ein großes Angebot an diversen Stücken und Musikrichtungen. Dieses Stück liebe ich persönlich besonders, es dauert vier Stunden:

Peaceful & Relaxing

Natürlich ist nicht alles für jedes Tier auch gleich geeignet. Gerade Hunde und Katzen sind zB sehr sensibel auf Gerüche und es gibt durchaus einige, die Aromaöle gar nicht wollen. Auch im Hintergrund laufende Musik solltet ihr sehr leise einstellen. Was für uns kaum noch wahrnehmbar ist, ist für unsere Tiere durchaus noch laut genug. Ihr solltet nach Möglichkeit auch Störungen vermeiden. Das heißt, keinen Fernseher laufen lassen, ggf das Handy und auch die Türklingel abdrehen und unter Umständen die Fenster schließen. Auf diese Weise schafft ihr eine ideale und entspannende Umgebung um eure gemeinsame Kuschel-Zeit so richtig genießen zu können.

Ein Gastbeitrag von Natascha Schlachtner
Hundetrainerin, Beraterin für Hunde- und Katzenhalter, Bachblütenberaterin
Mitglied der VÖHT und des Netzwerks Trainieren statt dominieren

www.canis-et-felis.at, www.voeht.at

www.trainieren-statt-dominieren.de

Verbinde Dich mit Gleichgesinnten und finde in direkter Nachbarschaft eine sympathische Person für Dein kostenloses Tiersitting…wie? www.petcloob.com

Bilder und Grafik: (c) PetCloob.com, (c) Pixabay

Video: (c) Youtube http://utopiansounds.info/

 

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Unsere Freunde gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

kaboompics.com_Cat under the Christmas Tree

Kaum ist die Adventszeit angebrochen, werden auch schon die ersten Wunschzettel geschrieben. Und auch dieses Jahr wird auf vielen wieder ein Wunsch stehen: ein Haustier. Dass dieser Wunsch vor allem jetzt nicht erfüllt werden sollte, hat viele Gründe.

Haustiere sind keine Ware!

Ein Haustier, ob Hund, Katze, Kaninchen, Wellensittich, Maus oder Schildkröte, ist kein Geschenk wie eine Hose, die man nach den Festtagen einfach umtauschen kann. Auch wenn viele das immer noch anders sehen. Denn gerade nach Weihnachten sind Tierheime so voll wie sonst nie im Jahr. Haustiere sind Freunde, die nicht einfach abgegeben werden wollen, sobald sie keinen Spaß mehr machen. Denn auch sie haben Gefühle, die man respektieren muss.

Die Entscheidung für ein Tier muss wohl überlegt sein.

Die Entscheidung für ein neues Familienmitglied muss gut überlegt sein. Und das mit der gesamten Familie! Denn vorab muss geklärt werden, ob der Vier- oder Zweibeiner wirklich gepflegt und betreut werden kann. Da spielen Zeit und Geld die entscheidende Rolle! Nur wer sich vorher darüber Gedanken macht, zeigt das Verantwortungsbewusstsein, das notwendig ist. Mit der gesamten Familie muss besprochen werden:

  • wer sich im Alltag um das Tier kümmert, z.b. mit ihm Gassi geht, mit ihm spielt oder es auch erzieht,
  • wer den Stall, die Katzenbox oder den Käfig putzt,
  • wer mit ihm zum Tierarzt geht (z.B. um die notwendigen Impfungen zu bekommen),
  • ob jemand in der Familie eine Allergie hat,
  • ob der Mietvertrag die Haustierhaltung erlaubt,
  • ob genügend Geld für den neuen Mitbewohner vorhanden ist (z.b. für Haltung, Futter, Tierarztbesuche),
  • wer sich um das Tier kümmert, während man im Urlaub ist.

Diese Punkte sollten gründlich mit allen diskutiert werden. Bis die Entscheidung für ein Haustier fällt, können deshalb schon einmal mehrere Wochen oder Monate vergehen. Aber es lohnt sich, denn nur so kann wirklich gewährleistet werden, dass man bereit für ein neues Familienmitglied ist.

Weihnachtszeit ist Stress pur, vor allem für Tiere!

spaniel-367542_1920

Wenn nichts gegen ein Haustier spricht, sollte dennoch kein Tier zur Weihnachtszeit verschenkt werden. Denn Weihnachten ist Stress pur! Nicht nur für den Menschen, sondern vor allem auch für die Tiere. Zu viele Personen, Kerzen, Lärm, Schmuck und so viel Aufregung sind kein entspannter Einstieg in den neuen Lebensabschnitt für Hund und Katze. Vor allem die ersten Tage müssen ruhig sein, damit das Tier die Angst verliert und Vertrauen zu seiner neuen Familie fasst. Die Weihnachtszeit ist dafür gänzlich ungeeignet!

Alternative Tiergeschenke

Deshalb erfüllen Sie den Tierwunsch lieber auf andere Weise! Verschenken Sie Bücher zu Tieren, Stofftiere oder die Möglichkeit, sich zuerst einmal als Haustierbesitzer zu versuchen. DSC_0078Plattformen, wie petcloob.com, bieten dafür die optimale Möglichkeit. Denn dort können Tierliebhaber für kurze Zeit Haustiere betreuen, während deren Besitzer keine Zeit haben. Auf diese Art und Weise kann auch mit der gesamten Familie getestet werden, welches Haustier am besten zu einem passt und ob man überhaupt genug Zeit für die Pflege und Betreuung hat. Gleichzeitig wird klar, ob das Kind wirklich langfristig Interesse an einem Haustier hat. Denn leider passiert es noch viel zu oft, dass die Begeisterung schnell erlischt, sobald die Katze kratzt, der Kaninchenstall komisch riecht oder der süße Hundewelpe Pfützen in der Wohnung hinterlässt.

Weihnachtsfreude auch nach dem Fest!

Wer keine Tiere zu Weihnachten verschenkt, kann damit beiden Seiten dennoch ein schönes Fest bereiten. Kinder sind nicht enttäuscht, wenn der Vierbeiner sich plötzlich als echtes Tier entpuppt, und Tiere nicht traurig, wenn sie am 27. Dezember wieder im Tierheim landen. Die Freude über ein neues Familienmitglied ist auch nach den Festtagen bei allen umso größer, wenn man wirklich genug Zeit hat sich kennenzulernen. Und das nicht nur für kurze Zeit sondern über viele Jahre!

 

Tierschutz für Alle: gehäkelte Schlüsseltierchen für den Tierschutz

Ich bin Karin, 29 Jahre alt und lebe mit meinem Freund und unseren Tieren in Mannheim. Tiere liebe ich schon von Anfang an, seit einigen Jahren interessiere und engagiere ich mich im Tierschutz und seit ca. einem Jahr ernähre ich mich hauptsächlich vegan. Zu meinen (teilweise ehemaligen) Haustieren zählen ein Hund, Meerschweinchen, Wellensittiche, Mäuse, Katzen und eine Kornnatter.

Nachdem ich fünf Jahre aktiv in einem Meerschweinchenschutzverein tätig war, wuchs in mir der Wunsch heran, ein eigenes Projekt zu starten, das für alle Tiere, für alle Menschen in allen Ländern stehen soll.

So entstand mein Blog „Tierschutz für Alle“. Auf diesem Blog gebe ich Anregungen, wie man aktiv, passiv oder ganz nebenbei zum Tierschutz beitragen kann. Außerdem informiere ich über Tierhaltung und über eine möglichst tier- und umweltfreundlicher Lebensweise. Es kann jeder mitmachen, unabhängig von zeitlichen, finanziellen oder räumlichen Möglichkeiten.

Tierschutz-AnhängerAußerdem dokumentiere ich auf dem Blog, wodurch ich Spenden gesammelt habe und an welche Tierschutzorganisationen diese ausbezahlt worden sind. Den größten Teil der Spenden habe ich bisher mit kleinen selbstgemachten Schlüsselanhängern in Tierform (z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen) bekommen, die ich in nahezu jeder freien Minute häkel.

Auch Sonderaufträge habe ich schon ausgeführt und so einige Meerschweinchen in der Wunschfarbe gehäkelt. Es kommt übrigens der komplette Spendenbetrag (ggfs. abzügl. 0,90€ Portokosten) dem Tierschutz zugute, da ich das Material und meine Arbeitszeit dazu spende.

Wer auch so einen kleinen Schlüsselwächter haben möchte, kann sich bei mir unter tierschutzfueralle@gmail.com melden oder auf meiner Facebook-Seite „Tierschutz für Alle“.

Ich bin jedem dankbar, der sich im Tierschutz engagiert und freue mich über jeden, der mein Projekt unterstützt.

Wer möchte hier sich und sein Tierschutzprojekt vorstellen?

Engagierst du dich auch für ein Tierschutzprojekt, welches du bekannter machen möchtest? Melde dich bei uns, damit wir Deinen Artikel über dich und dein Projekt und/oder ein Interview mit dir veröffentlichen können!

PetCloob freut sich auf eure Projekte!

Bilder (c) K. Jürissen

Ein harter Brocken…

„Gut gekaut ist halb verdaut“ lernt schon jedes Kind. Und so beäugt der Hundebesitzer seinen Fiffi eher skeptisch, wenn dieser wieder einmal genau 30 Sekunden benötigt, um seinen randvollen Futternapf zu leeren. Kommt Ihnen das bekannt vor? Keine Angst, Ihr Vierbeiner zeigt ein normales Fressverhalten.

Schauen wir uns die Hintergründe des Schlingverhaltens an: Als Rudeljäger lauert der Hund, ebenso wie der Wolf, seiner Beute auf, hetzt sie und verschlingt dann nach der Tötung recht schnell in großen Brocken eine riesige Menge auf einmal. Warum zeigt der Hund dieses Fressverhalten? In freier Natur machen Caniden (Hundeartige) nicht ständig Beute und sind oft gezwungen, über mehrere Tage zu fasten. Wenn ein Canide einen Jagderfolg hat, verschlingt er große Mengen des Beutetieres in kürzester Zeit, um sich diese Ressource zu sichern. Wölfe können bis zu 20% ihres Körpergewichtes an Fleisch hinunterschlingen. Bei großen Wölfen kann dies bis zu 10 kg Fleisch sein.

Hund Barf Fleisch
Hund Barf Fleisch (c) Bild: iStock

Der Hund also ist ein Schlingfresser. Er zerkleinert zwar auch in Maßen Obstfasern oder Pflanzenbestandteile im Beutetier (Pansen), aber vorwiegend reißt er größere Stücke aus der Beute und schlingt die Fleischbrocken am Stück hinunter.

Wenn Hunde ausschließlich maulgerechte „Astronautenkost“ bekommen, wie mein Hundetrainer „Trockenfutterpellets“ mal genannt hat, ahnen ihre Besitzer oft gar nicht, was ihr Liebling imstande wäre zu schlucken, wenn man ihn denn ließe. Mancher hat seinen Chihuahua von Trocken- auf Rohfleischfütterung umgestellt und nicht schlecht gestaunt, dass der Winzling Fleischbrocken in Pflaumengröße mit unerschütterlicher Selbstverständlichkeit mühelos zu inhalieren vermag, ohne mit der Wimper zu zucken. Egal, welche Rasse – ob groß oder klein: das Schlingen proportional sehr großer Fleischbissen ist dem Hund angeboren.

Neulich wurde ich zufällig Zeugin einer Unterhaltung zweier älterer Damen, die einander ihr Leid klagten. „Der Moritz ist unmöglich. Der schlingt ja beim Fressen wie ein Wahnsinniger. Wie kann ich dem Hund nur beibringen, dass er kauen muss? Da muss es doch eine Möglichkeit geben, dass der nicht mehr so schlingt. Der verschluckt sich ja dauernd“. Als ich so zuhörte, erinnerte ich mich zurück. Was das Schlingen betrifft, ist dieses Reliktverhalten bei meiner eigenen Hündin sehr stark ausgeprägt. Als ich vor einigen Jahren noch Trockenpellets verfütterte, wurde ihr das natürliche Fressverhalten zum Problem. Sie hat die kleinen extrudierten Pellets oft regelrecht eingeatmet. Immer wieder verschluckte sie sich, würgte stark und machte eigenartige Keuchgeräusche. Langsamer gefressen aber hat sie deswegen nie.

Anti-Schling-Napf
Anti-Schling-Napf (c) Bild. J.Kurth

Ein Freund schenkte uns irgendwann einen Fressnapf mit Innennoppen
. Um diese Noppen muss der Hund drum herum fressen und bekommt die Pellet-Masse nicht komplett zu fassen. Der Fressvorgang wird automatisch verlangsamt und das Schlingen somit ausgebremst. Beim Verfüttern von Trockenfutter sicherlich eine sinnvolle Sache, um einen Extremschlinger vor dem Ersticken zu bewahren.

Wenn der Hund artgerecht mit Fleischbrocken ernährt wird, kommt es äußerst selten zu einem ausgeprägten Verschlucken oder Würgen. Seit sie gebarft werden, haben sich meine beiden Hunden nie wieder verschluckt.

Fleischbrocken haben aber noch mehr positive Aspekte, denn so wie man Futterknochen oft als „Zahnbürste des Hundes“ bezeichnet, so können auch Fleischbrocken diese Funktion übernehmen. Fleischstücke, die wegen ihrer Größe nicht komplett geschluckt werden können, fördern nämlich auch den Zahnstein-Abrieb. Schnell findet man heraus, ab wann Brocken die geeignete Übergröße aufweisen, um dem Hund keine andere Wahl zu lassen, als die große Beißfläche zu bearbeiten und zu zerkleinern. Man kann dann gut beobachten, wie das Futterstück immer wieder im Maul von rechts nach links wandert, indem es seitlich mit dem Fang gepackt wird, um es zu bezwingen. Natürlich sinnvollerweise am besten nicht auf dem teuren Wohnzimmer-Perser.

Brocken aus Muskelfleisch und Innereien
Brocken aus
Muskelfleisch und Innereien
(c) Bild: J. Kurth

Weiterhin fördert die Fütterung mit Fleischstücken die Stärkung der Magenmuskulatur. Der Verdauungstrakt von gebarftenHunden ist kräftig und gut entwickelt. Das wirkt der Gefahr einer Magendrehung entgegen.  Es gibt natürlich Erkrankungen, bei denen es erforderlich ist, dem Hund Fleisch, Grünzeug und Knochen in gewolfter Form zu verabreichen. Ebenso wie manchen Senioren, die diese Futterkomponenten oft nicht mehr so perfekt verdauen können wie junge Hunde. Für die Zahnpflege müssen dann eben andere Kaualternativen gefunden werden, z.B. Geweihabwurfstangen.

Fazit: Fleischfütterung im Rahmen einer B.A.R.F.-Mahlzeit, ganz gleich ob in Brocken oder aus Verdaulichkeitsgründen gewolft, ist die artgerechteste Ernährung, die man einem Hund angedeihen lassen kann. B.A.R.F. weiß einfach den Weg.

Jutta Kurth, B.A.R.F.-Beraterin
www.barfweissdenweg.wordpress.com

Verbinde Dich mit Gleichgesinnten und finde in direkter Nachbarschaft eine sympathische Person für Dein kostenloses Tiersitting…wie? www.petcloob.com

Zum Welthundetag: Die schönsten Zitate rund um den Hund

Welthundetag_PetcloobZum Welthundetag am 10. Oktober hat PetCloob die schönsten Zitate über unsere vierbeinigen Freunde ausfindig gemacht.

  1. Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln. (Mahatma Gandhi)
  2. Ein Hund ist ein Herz auf vier Beinen! (Sprichwort aus Irland)
  3. Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht. ( Heinz Rühmann)
  4. Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das Dich mehr liebt als sich selbst. (Josh Billings/ Henry Wheeler Shaw, US-amerikanischer Humorist)
  5. Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
  6. Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes. (Konrad Lorenz)
  7. Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum! (Carl Zuckmayer)
  8. Hunde haben alle gute Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. (Friedrich der Große)
  9. Die Sprache des Menschen dient dazu, Gefühle auszudrücken, vorzutäuschen oder zu verbergen. Die Sprache des Hundes kennt keine Lüge.
  10. Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes; er ist schneller und gründlicher als ich. (Fürst Bismarck)

Mit DogDance in ein neues Leben

Dogdance © R. Ploder
© R. Ploder

„Hunde aus Tierheimen? Auf keinen Fall! Die sind doch nur aggressiv oder vollkommen verängstigt!“ Das denken sich viele, wenn sie über die Anschaffung eines Hundes nachdenken. Und teilweise stimmt es auch. Tierheimhunde zeigen häufiger Verhaltensprobleme und landen bei einer Vermittlung irgendwann schlussendlich doch wieder im Tierheim. Dass das keine Lösung ist, sollte jedem klar sein. Denn den Hunden wird so auf keinen Fall geholfen. Sie drehen sich sprichwörtlich im Kreis und können ihre Probleme nicht lösen. Denn die werden auf diese Art eher noch verstärkt. Ein Türöffner für diese Hunde könnte DogDance darstellen. Und das kann jeder mit Hund

Studien von Luescher und Medlock (2009) zeigen bereits, dass Training mit Tierheimhunden positive Auswirkungen haben. Dabei konnten Hunde die ein Training absolvierten, 1,4-mal öfter vermittelt werden, als Hunde ohne Training. Das heißt, dass die Vermittlungsrate durch ein Training angehoben werden kann.

Die laufende Masterarbeit von Renate Ploder soll nun eine erste wissenschaftliche Analyse der Auswirkungen von Beschäftigungsmaßnahmen in Form von DogDance auf Tierheimhunde darstellen. Die Frage, ob sich das Verhalten der Tierheimhunde nach gezielten Trainings- und Beschäftigungsmaßnahmen in Form von DogDance-Training in Hinblick auf eine Abnahme von aggressiven und/oder ängstlichen Verhalten verändert, soll mit dieser Arbeit beantwortet werden.

Die Testhunde

Im Rahmen der Arbeit werden Tierheimhunde des Landestierschutzvereins Steiermark Graz/Grabenstraße herangezogen. Da man junge und ausgewachsene Hunde nicht vergleichen kann, beträgt das Mindestalter der Hunde für diese Studie 15 Monate. Es gibt sowohl eine Testgruppe, als auch eine Kontrollgruppe. Das heißt, es gibt eine Gruppe von Hunden, die ein Training absolvieren, wie auch Hunde, die keines absolvieren. Mit beiden Gruppen werden die gleichen Tests durchgeführt. Dadurch kann man untrainierte und trainierte Hunde miteinander vergleichen und mögliche Unterschiede feststellen.

Die Studie mit Hunden

DSC_0371
Dogdance © R.Ploder

Die Hunde durchlaufen einige Testsituation, die gefilmt und anschließend mit einem Videoanalyseprogramm mittels Ethogramm (Verhaltenskatalog) ausgewertet werden. Diese Tests beinhalten einige Alltagssituationen und einen Standardspaziergang. Dieser Spaziergang ist, wie der Name schon sagt, standardisiert, er läuft also immer gleich ab. Um herauszufinden, wie sich der Hund in einem neuen Zuhause mit neuem Besitzer verhalten würde, ist der Hundeführer bei jedem Test eine für den Hund fremde Person.

Die Hunde, sowohl Test- als auch Kontrollgruppe, durchlaufen diese Tests insgesamt zweimal. Bei der Testgruppe finden die Tests vor und nach der Trainingszeit statt. Wie bereits gesagt, absolviert die Kontrollgruppe kein Training. Hier liegen zwischen den zwei Testsituationen zwei Wochen. Theoretisch sollte sich das Hundeverhalten der Kontrollgruppe nicht ändern, während es sich bei der Testgruppe sehr wohl ändern sollte. Ob das wirklich so zutrifft und wie effektiv das Training ist, wird sich nach der Analyse und Datenauswertung, die noch nicht stattgefunden hat, zeigen.

Das Training

Die Hunde der Testgruppe werden innerhalb von zwei Wochen in sechs Einheiten zu je ca. einer Stunde im DogDance trainiert. Sprich, insgesamt erhalten die Hunde ca. sechs Stunden Training. Trainiert wird am Hundeplatz des ÖRV HSV Graz Grabengürtel, der ca. 10 Gehminuten entfernt liegt. Das Training wird von ehrenamtlichen Hundeführern, mit mehr oder weniger Hundekenntnissen, nach einer Einschulung durchgeführt. Damit soll gezeigt werden, dass auch ehrenamtliche Spaziergeher in der Lage sind, durch einfaches Training den Tierheimhunden eine bessere Chance auf ein neues Heim zu ermöglichen. Im Training selbst werden dem Hund einfache Tricks wie z.B. Beinslalom, Pfote geben oder im Kreis drehen beigebracht.

„Erfahrungsberichte“

Renate Ploder: „Für mich war immer klar, dass ich meine Masterarbeit im kynologischen Bereich schreiben möchte. Über eine Freundin, die mich bei meiner Arbeit immer wieder unterstützt, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass sich meine Masterarbeit mit Tierheimhunden beschäftigen soll. Da ich selbst seit fünf Jahren mit meinem eigenen Hund DogDance betreibe, kam ich auf die Idee, die Auswirkungen eines solchen Trainings auf Tierheimhunde zu untersuchen. Seit März dieses Jahres läuft nun die Studie und ich bin immer wieder erstaunt, wie toll die Tierheimhunde lernen und wie viel Spaß ihnen das Training bereitet. Auch die Tierheimbetreuer berichten davon, dass einige Hunde durch das Training ruhiger und ausgelassener werden. Die genauen Ergebnisse stehen aber noch aus. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir so großartig bei meiner Arbeit helfen und mich unterstützen. Ohne sie wäre diese Studie gar nicht möglich! „

Wer die Tierheimhunde bei ihren Fortschritten mitverfolgen möchte, kann sich einige Trainingsvideos unter http://www.trick-boxx.jimdo.com ansehen.

Ein Gastbeitrag von Renate Ploder

Bilder: © fallend.at und © R.Ploder